Weißrussland

Weißrussland  – in zwischenstaatlichen Dokumenten amtlich Belarus – ist ein osteuropäischer Binnenstaat, der an Polen, die UkraineRussland, Lettland und Litauen grenzt und dessen Hauptstadt Minsk ist. Bei der Auflösung der UdSSR 1991 wurde die ehemalige Sowjetrepublik unabhängig; 1994 wurde Aljaksandr Lukaschenka Präsident, der das Land autoritär regiert. Westliche Kritiker bezeichnen das Land häufig als „letzte Diktatur Europas“. Weißrussland hat eine lange, europäische Geschichte, selten als eigener Staat, viel mehr als Schauplatz der Geschichte.

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Der Name Belarus ist seit dem Mittelalter überliefert und wurde im 19. Jahrhundert allgemein üblich, ist aber mit „Weiße Rus“ ungenau übersetzt – ein zarter und poetischer Name, der direkt den Geist des Landes und der Leute mitteilt. Das russische Wort Belaya bedeutet das Licht, Klarheit, Keuschheit. Sein ruhiger Charm verstehen Sie allmählig: in sanften Tönungen des Morgenhimmels über undeutliche Horizontlinie; im Grün der Felder, die meilelang frei reichen; im anregenden  Kieferwaldaroma; in der Traurigkeit des Kranichschreies. Die entgehenede Schönheit von Weißrusslandes wird nur denen entdeckt, die die fähig sind, die umgebende Welt zu stoppen und zu verstehen. Schauen Sie nur in die tiefen Augen von Weißrussland – dunkelblaue Seen, tauchen Sie Ihre Hände in das kühle Wasser des fröhlichen Stromes ein und verstecken Sie sich vom warmen Regenguß unter der grünen Tatze einer Tanne.

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DER WEIßSTORCH
Der Storch ist das Symbol Belarus‘. Ein Beleg dafür ist, daß der Storch – den die Belarussen Busel (бусел) nennen – jetzt bereits zum dritten Male als Motiv für eine Münze des Landes dient. Gleich auf der ersten Gedenkmünze aus Anlaß des 50. Jahrestages der UNO ziert der Storch die Wertseite, das Territorium der jungen unabhängigen Republik überfliegend. Und im Jahre 2007 machte uns die NBRB mit der sehr schönen Legende vom Storch bekannt.

Im Herzen eines jeden Belarussen nimmt der Storch einen festen Platz ein. Mit ihm sind viele Bräuche und Traditionen verbunden. Die Störche sind Teil des ländlichen Lebens. Die Mehrheit der Bewohner hat nichts dagegen, Nester bei sich auf dem Dach zu haben. Laut Sage bringen die Störche den Frühling, deshalb fühlen sich die Menschen nach den langen und kalten Wintern besonders mit den Vögeln verbunden.

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Die Kornblume ist ein Symbol von Belarus.1490537_900506646570

Überraschende Sache: es scheint, daß hier, im Herzen von Europa, die Zeit seinen Durchlauf verlangsamte. Obwohl in der ganzen Welt das 21. Jahrhundert ist, die Zivilisation große Fortschritte macht, bleibt die Natur in Weißrussland naturgemäß, die Leute – freundlich und alte menschliche Werte – ewig.

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Durch Jahrhunderte wurde Belarus viele Male erobert, aber selbst nie war ein Eroberer. Belorussen änderten ihren Glauben und nahmen Kulturen des Fremden und Sprachen an.
Die nationale Kultur der Belarussen hat eine lange Geschichte. Weißrussland hat ein reiches kulturelles Erbe von vielen Völkern zu bieten. Das belarussische Volk hat einen bedeutenden geistigen Reichtum gesammelt, der eine Vielfalt seiner Existenz in der intellektuellen, moralischen, ästhetischen und anderen Äußerungen widerspiegelt. Die belarussische Kultur, indem sie zur Aufbewahrung der nationalen Tradition tendiert, ist gleichzeitig ein Bestandteil der Weltkultur. Jedoch erhielt Weißrussland seine nationale Identität. Die wichtige Eigenschaften der belorussischen Leute sind Toleranz und Fähigkeit die anderen Kulturen zu verstehen. Belorussen waren immer stolz darauf, dass es in ihrem Land keine nationalen und religiosen Verfolgungen gab. Toleranz und Humorgefühl unterscheiden belorussische Leute. Reisend durch Weißrussland, zögern Sie nicht, um Hilfe zu bitten und wir versichern Ihnen, daß Sie aufrichtige Unterstützung in jeder Ecke des Landes erhalten.357443-svetik

Minsk – Hauptstadt der Republik Belarus

 Minsk; Leninplatz vor dem Hauptbahnhof mit Eingang zur Kirowstraße.

Minsk Bahnhofsplatz

Gewöhnlich beginnt man die Bekanntschaft mit dem Land mit der Hauptstadt. Minsk ist eine schon nicht junge Stadt, es wird in den Chroniken zum ersten Mal im Jahr 1067 erwähnt. Leider bewahrte die alte Stadt nicht so viele materielle Zeugnisse ihrer jahrhundertelangen Geschichte: während des 2. Weltkrieg wurde es fast völlig vernichtet und doch stieg es aus der Asche. Die Hauptbahn und die längste Straße der belarussischen Hauptstadt ist der Unabhängigkeitsprospekt, der für eine einzigartige Bebauung im Stil „des Stalin-Empires“ bekannt ist. Der Gebäudekomplex auf dem Prospekt und den angrenzenden Straßen bewirbt sich um die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Welterbes.   

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Bahnhof Minsk Passaschyrski Der Bahnhof ist ein Durchgangsbahnhof und befindet sich im Südwesten der Innenstadt, unweit der Universität und einiger bedeutender Regierungsgebäude. Der Bahnhof verfügt durch die Station „Leninplatz“ über eine Anbindung an die Minsker Metro. Die Orientierung des Bahnhofes verläuft in Nordwest-Südost-Richtung. Er wurde im Rahmen des Wiederaufbaus der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg angelegt und in den 1990er-Jahren aufwändig aus- und umgebaut.

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Zentrale Straße in Minsk, KGB RB Gebäude

Als Visitenkarte der Hauptstadt gelten die römisch-katholische Kirche des Heiligen Simon und der Heiligen Helena, die meistens einfach die Rote Kirche genannt wird, das schneeweißes Rathaus auf dem Freiheitsplatz, die Oberstadt – das Herz des alten Minsk, wo sich auch zwei Hauptkirchen der belarussischen Hauptstadt befinden: der orthodoxe Dom des Heiligen Geistes und die katholische Kathedrale der Heiligen Jungfrau Maria; das gemütliche Troizker-Vorort, der vierzigmeterhohe Obelisk auf dem Siegesplatz. Vor einigen Jahren wurde in der Hauptstadt eine neue „Visitenkarte“  gebaut – das Gebäude der Nationalbibliothek von Belarus in Form eines riesengroßen Diamanten.

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Kirche des heiligen Simon und der heiligen Helena Die römisch-katholische Kirche des heiligen Simon und der heiligen Helena – auch bekannt als Rote Kirche – in der weißrussischen Hauptstadt Minsk ist eine neuromanische rote Backsteinkirche. Sie liegt im Zentrum der Stadt in direkter Nachbarschaft zum Leninplatz/Unabhängigkeitsplatz und ist eines der meistfotografierten Gebäude der Stadt und damit eines ihrer Wahrzeichen.

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Altstädter Rathaus von Minsk

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Kathedrale der Heiligen Jungfrau Maria Sehenswert in Minsk sind vor allem die Altstadt, die früher sogenannte „Oberstadt“ (russ. Верхний горoд) um die orthodoxe Heiliggeist-Kathedrale, das alte Bernardinerinnenkloster aus dem Jahre 1628 und das nach historischen Plänen wiederaufgebaute Rathaus. Schräg gegenüber dem Altstädter Rathaus von Minsk, an der Leninstraße, befindet sich die katholische Mariä-Namen-Kathedrale, die zu dem ehemaligen Komplex des früheren Jesuiten-Klosters gehört.

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Unterhalb der Altstadt, direkt am Ufer der Swislatsch, befindet sich die Traezkae-Vorstadt (dt.: Dreifaltigkeits-Vorstadt, ein rekonstruiertes altstädtisches Viertel aus dem 19. Jahrhundert). Diesem Viertel vorgelagert, wurde auf einer künstlichen Insel in der Swislatsch ein Denkmal in Form einer kleinen Kapelle errichtet, das den Opfern des Afghanistan-Kriegs gewidmet ist. (Troizkoje predmestje)

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Das Minsker Bolschoj-Theater

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Theater, Oper und Ballet Minsk Auch das Opernhaus gehört wegen seiner Gestaltung zu den wichtigen Architekturdenkmälern der frühen Sowjetperiode. Vor dem Opernhaus steht ein Denkmal für den weißrussischen Nationaldichter Maksim Bahdanowitsch.

Das Bolschoj Theater für Oper und Ballett der Republik Weissrussland bietet in Wirklichkeit den Raum für zwei eigenständige künstlerische Teams: Für das Nationale Akademische Operntheater und das Nationale Akademische Balletttheater. Im Gegensatz zum gleichnamigen Theater in Moskau ist das weißrussische Bolschoj -Theater wirklich groß. Das riesige Gebäude ragt am Gipfel des Bergs Troitskaja und ist aus nahezu jedem Stadtteil zu sehen. Und das weißrussische Ballett ist in der ganzen Welt bekannt.

Es war gut für Weißrussland, dass der junge ehrgeizige Choreograph aus Leningrad (heute Sankt-Petersburg) Walentin Elisarjew die Führung des Balletts vor 30 Jahren übernahm. Er war damals 26 Jahre alt, er war voll von Ideen, und in Minsk traf ihn die vorbereitete Truppe, die seine Ideen für Zuschauer verkörpern konnte. So wurde ein Ballett der Weltklasse geschaffen.

Heute sind finden sich auf der List über 30 verschiedene Stücke. Kein anderes Balletttheater hat wohl solch ein breites Repertoire. Die meisten Aufführungen gehören dem leitenden Choreograph und dem ständigen Theaterleiter Walentin Elisarjew. Außer dem klassischen Ballett, bei deren Aufführung man sich an den Nachlass des großen Franzosen, des Schöpfers des russischen klassischen Balletts Marius Petip hält, wurden im Theater modernes Ballett aufgeführt. Wie durch ein Wunder gelingt es Elisarjew, an der feinen Grenze zu bleiben, die langweilige Klassik von erschreckender Avantgarde trennt. Moderne Choreographie Elisarjews ist etwas Besonderes: der dank Ausdruckskraft, Emotionalität moderne Tanz, der sich auf klassische Kanons bezieht.

Die beliebtesten, insbesondere bei ausländischen Touristen, sind natürlich alle drei Balletts Tschajkowskis „Schwanensee“, “Nussknacker“, “Die schlafende Schöne“. Dabei wurden sie großzügig, mit prachtvollen Dekorationen und eindrucksvollen Kostümen aufgeführt. So wurde auch das Ballett Glasunows “Raymonda” wieder ins Leben gerufen, das auf unserer Bühne von Juri Grigorowitsch, dem ehemaligen Chefballettmeister des Russischen Bolschoj-Theaters aufgeführt wurde. Auch Weltklassik – “Chisel”, “Sylfide”, “Don Quichotte”, “Spartakus” – kann man auf der grössten belarussischen Bühne sehen. Besonders beachtenswert sind die Aufführungen Elisarjews. Nicht nur deswegen, dass er Maestro, Professor und Akademiemitglied ist. Gerade Elisarjews Aufführungen werden von ausländischen Kritikern bei zahlreichen Gastspielreisen des Theaters hervorgehoben. Und diese Vorstellungen begeistern das sehr anspruchsvolle Publikum solcher „Ballettländer“ wie Frankreich, Japan, China. Originale Autorenwerke sind “Karmina Burana” in Musik der berühmten Kantate von Karl Orf, „Romeo und Juliet“ von Prokofjew, „Heiliger Frühling“ von I. Strawinski, „Karmen-Suite“ von Bise-Stschedrin (das Stück wird ohne Unterbrechung 30 Jahre aufgeführt!), “Bolero” von Ravel.

Sehr beachtenswert sind das Ballett “Till Eulenspiegel“ in Musik des weißrussischen Komponisten Ewgeni Glebow, das seit kurzem wieder aufgeführt wird, und das bedeutende Stück „Leidenschaften“, die nach geschichtlichem Stoff aus der Zeit der Entwicklung des belarussischen Staats aufgeführt wird.Kurz gesagt, die Ballettaufführung in Minsk zu besuchen heißt es einen unvergesslichen Abend zu verbringen, mit hoher Kunst vertraut zu machen. Wenn Sie eine Karte zu besorgen schaffen. Und wenn die Truppe zu Gastspielen nicht abreist.

Der Aleksandrowski Park in Minsk

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Der Aleksandrowski Park in Minsk

Ein kleiner Park im Zentrum von Minsk hat eine reiche Geschichte und ist nicht zufällig ein Anziehungspunkt für die Bewohner von Minsk. Der offizielle, verblasste Name “Zentrums Park” änderte das Volk in Aleksandrowski Park. Vielleicht wurde dieser Wechsel dadurch bedingt, dass die Park der Residenz des belarussischen Staatsoberhaupts Aleksandr Lukaschenko nahe liegt.

Die Park wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in der Zeit des schnellen Wachstums von Minsk angelegt. Alle leer stehende Plätze wurden mit spontanen Märkten belegt, weil Minsk eine Handelsstadt war. Einer dieser Märkte, ein ziemlich schlampiger, entstand an der Stelle des heutigen Platzes Oktjabrskaja und hieß Neuer Markt. Da gab es sehr viel Schmutz, und durch diesen Schmutz wateten Verkäufer und Käufer und fuhren ihre Wagen. Und gegenüber lag der Palast des Gouverneurs. Einmal wurde er wohl dieses Getümmel unter seinen Fenstern satt, und traf die Entscheidung, den Markt zu verlegen und an dieser Stelle eine Park anzulegen. Die Park entstand 1872 und war einem Viereck gleich.

“Der damalige Vizegouverneur M. P. Daragan bemühte sich viel darum und gab eigenes Geld dafür aus, um Bäume und Blumenbeete zu pflanzen. In der Mitte des Gartens befindet sich ein Schwimmbad mit einem Springbrunnen. „In diesem Park ist ein Winterstadttheater gebaut“, so wortkarg beschreiben historische Chroniken die in Minsk angelegte Park.

Diese wurde Aleksandrowski nach der Kapelle des Heiligen Aleksandr Newski genannt, die hier gebaut und bereits im Jahre 1929 zerstört wurde. Ein paar Jahre nach der Eröffnung wurde in dem Park ein Springbrunnen zur Eröffnung der Stadtwasserleitung eingerichtet. Der Wasserturm befand sich in der Ecke des Park, etwa gegenüber dem heutigen T-34-Panzer. Der Springbrunnen war mit der Skulptur „Der Junge mit dem Schwan“ des Italieners Bernini beschmückt. Der Springbrunnen und die Skulptur bestehen bisher und gelten mit Recht als Symbole von Minsk.

In der anderen Ecke des Park wurde ein Winterstadttheater gebaut. Heutzutage ist es das Nationale Janka-Kupala-Theater. Zur Eröffnung des Theaters im Jahre 1888 kamen die Mitglieder der Zarenfamilie.

Neben dem Theater ist die bekannte öffentliche Toilette, oder Retirad, wie man es damals nannte. Diese öffentliche Einrichtung ist wohl einmalig. Man erklärte die Erscheinung dieser kleinen Architekturform im Empire-Stil verschieden. Bisher erzählt man, dass zwei Freunde einmal gestritten haben. Und einer baute diese Toilette nach Art und Weise des Hauses des Beleidigers, nur im Kleinen. Es war so eine Art Rache. Historische Chroniken widerlegen diese Version. Die ungewöhnliche Toilette entstand dank professioneller Verantwortung des damaligen Architektors. Streng diagonal wurde doch der Archierejskoje Hof gebaut, ein Gebäude der sehr charakteristischen Architektur. Um Harmonie des Ensembles nicht zu verletzen, baute man die Toilette auch in gleicher Form.

Wie es sich gehört, hat der beliebte Ruheplatz der Stadteinwohner einen Beinamen. Das Zentrum der Park, wo der Springbrunnen “Der Junge mit dem Schwan” ist, nennen alle Panikowka, nach dem Namen des Helden des sowjetischen Bestsellers „12 Stühle“ von Ilf und Petrow Panikowski, der bekanntlich eine Gans geklaut hat. „Treffen wir uns in Panikowka“, so sagt man, wenn ein Rendezvous gemeint wird. Die ganze Park wird manchmal Panikowka genannt. Die Park wurde vor kurzem ordentlich fertiggebaut. Die Frontumzäunung aus ukrainischem rotem Granit wurde mit Balustraden aus modernen Baumaterialien ergänzt.

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Zu den wichtigsten innerstädtischen Verkehrsadern zählt zweifelsohne der vormalige Skaryna-Boulevard (siehe: Francysk Skaryna), ein innerstädtischer Prachtboulevard, der nun „Unabhängigkeits-Boulevard“ heißt und eindrucksvolle Beispiele der sowjetischen Architektur liefert.

Zentrale Plätze sind der Lenin-Platz (der ehemalige Unabhängigkeitsplatz) und der Siegesplatz, dessen Erscheinung vor allem durch einen weithin sichtbaren Obelisken und die an seiner Nordostseite gelegenen ovalen Gebäudekomplexe im sowjetischen Empire-Stil geprägt ist. Nicht zuletzt durch die Ereignisse nach den Präsidentschaftswahlen im März 2006 ist auch der Oktoberplatz mittlerweile gut bekannt, der als zentraler Platz für Kundgebungen dient und dessen prägendes architektonisches Element der in den 1980er Jahren erbaute Palast der Republik  ist.

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Siegesplatz in Minsk

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Palast der Republik am Oktoberplatz

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Minsk Unabhängigkeitsplatz

In Minsk gibt es 18 Museen: das nationale Kunstmuseum, das Museum für Kriegsgeschichte / die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges, das Museum für die Geschichte und Kultur von Belarus, das Literatur- und Gedenkmuseum Janka Kupala, das Maksim-Bahdanowitsch-Literaturmuseum, das Pjatrus-Brouka-Museum, das Zair-Azhur-Museum, das Museum für Theater- und Musikgeschichte, das Museum für weißrussische Literaturgeschichte, das Museum für zeitgenössische bildende Kunst, das Museum für die Geschichte der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Republik Belarus, das Museum für Medizingeschichte, das Natur- und Umweltmuseum, das Wankowitschy-Museum, das Haus zu Ehren der ersten Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands-Versammlung sowie der Park der Steine.

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Janka-Kupala-Theater

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Das staatliche Musiktheater

Minsk verfügt überdies über 19 Theater wie beispielsweise das Janka-Kupala-Theater, das staatliche Musiktheater, das staatliche Puppentheater, das Kleine Theater Minsk, das Neue Schauspielhaus, das Satire- und Humortheater Chrystafor, das Theater für belarussische Dramaturgie, das Theater des Kinoschauspielers, das Jugendkleinkunsttheater, das Poetische Schauspiel Znitsch, das Theater der weißrussischen Armee.

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Das Maxim-Gorki-Nationaltheater

Das Maxim-Gorki-Nationaltheater bietet vor allem ein Repertoire russischsprachiger Theaterstücke an, wobei sich das Janka-Kupala-Theater auf Dramen in weißrussischer Sprache konzentriert, darunter auch Übersetzungen. Das Theater des jungen Zuschauers bietet vor allem Stücke für Kinder und Jugendliche an.

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Der weißrussische Staatszirkus

Noch auf die Tradition der Sowjetzeit gehen der weißrussische Staatszirkus zurück, der, in einem festen Zirkusbau untergebracht, das ganze Jahr hindurch Programm hat, sowie das Nationale Operntheater und das Nationale Balletttheater, die beide im gleichen Gebäude angesiedelt und imVolksmund als Opern- und Ballettheater bezeichnet werden.

Außerdem ist in Minsk die Staatliche Philharmonie Minsk beheimatet. Sie steht unter dem Dirigat von Wjatschaslau Bolitsch.

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Das staatliche Kinostudio Belarusfilm

Das staatliche Kinostudio Belarusfilm in Minsk ist die einzige Filmproduktionsfirma in Weißrussland.

Minsk hat auch einen kleinen Zoo, elf Kulturhäuser, neun Kulturpaläste, darunter den Palast der Republik am Oktoberplatz.
Die Nationalbibliothek von Weißrussland wurde am 15. September 1922 gegründet.

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Nationalbibliothek von Weißrussland

Zu dieser Zeit war sie zudem die Universitätsbibliothek. Während des Zweiten Weltkrieges wurde auch der Bestand der Nationalbibliothek in Mitleidenschaft gezogen. Ein Großteil des Vorkriegsbestandes verschwand.
Im Jahr 1989 wurde beschlossen, ein neues Bibliotheksgebäude in Minsk zu errichten, aber erst im Jahr 2002 wurde mit den Baumaßnahmen begonnen. Am 16. Juni 2006 war das 72 Meter hohe Gebäude schließlich fertiggestellt und wurde eröffnet. Die Form des Baus ist ein archimedischer Körper, das kleine Rhombenkuboktaeder.

Die Minsk-Arena
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Minsk-Arena

Die Minsk-Arena ist eine Multifunktionsarena in der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Die Minsk-Arena bietet 15.086 Zuschauerplätze und ist Teil eines Sportkomplexes zu dem ein überdachtes Velodrom und eine Eisschnelllaufhalle gehören. Die Minsk-Arena ist seit 2010 Austragungsort der Heimspiele des HK Dinamo Minsk aus der Kontinentalen Hockey-Liga sowie der Basketballmannschaft von Zmoki Minsk aus der weißrussischen Basketball-Premier-Liga seit 2012.

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Der Haupteingang während der Eishockey-Weltmeisterschaft 2014

Die von 2006 bis 2009 errichtete Minsk-Arena wurde offiziell am 30. Januar 2010 anlässlich des KHL All-Star Game eröffnet. Das Team Jágr (Weltauswahl) besiegte das Team Jaschin (Russland) mit 11:8 Toren. Die Halle wird hauptsächlich für Eishockey- und Basketballspiele genutzt. Der Eishockeyverein HK Dinamo Minsk aus der Kontinentalen Hockey-Liga trägt seit dem 14. Januar 2010 seine Heimspiele im Stadion aus. Die Mehrzweckhalle löste den deutlich kleineren Sportpalast Minsk von 1966 mit rund 3.300 Plätzen ab, in dem Dinamo seit seiner Gründung 2004 gespielt hatte.Sergey_Nik_Melnik (17) Arena2011 war die Arena Schauplatz der Europameisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik. Im Jahr darauf wurden dieEiskunstlauf-Juniorenweltmeisterschaft und die Bandy-Weltmeisterschaft in der Veranstaltungshalle ausgerichtet. Die Minsker Arena war neben der Tschyschouka-Arena einer von zwei Austragungsorten bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 2014.

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Eishockey-Weltmeisterschaft 2014

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Volat – das Maskottchen der WM 2014

Neben den Sportveranstaltungen wird die Arena für Konzerte und Shows genutzt. So traten unter anderem die Scorpions,Lana Del Rey, 30 Seconds to Mars, Sting, Elton John, Rammstein, Shakira, Jennifer Lopez und Joe Cocker auf. Dazu gehört auch der Junior Eurovision Song Contest 2010 im November des Jahres.

In dem zum Komplex gehörenden Velodrom Minsk-Arena mit 2.000 Plätzen von 2008 wurden die UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2013 ausgetragen. Die 250 Meter lange Radrennbahn aus Holz wurde von dem MünsteranerArchitekten Ralph Schürmann geplant. 2009 wurden hier schon die Bahn-Europameisterschaften der Junioren ausgetragen.

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Die Minsk-Arena vor dem Spiel USA gegen Lettland bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 2014 am 15. Mai

Die Eisschnelllaufhalle Minsk-Arena mit einer 400-Meter-Bahn ist die erste überdachte Eisschnelllaufhalle Weißrusslands. Die Eisfläche hat eine Gesamtfläche von etwa 10.000 m2, wovon 5.000 m2 auf die Eisschnelllaufbahn entfallen. Innerhalb der Bahn liegen zwei Eishockey-Spielfelder (60 х 30m und 60 х 28m) und zwei Curling-Spielfelder. In der Halle kann unter den Bedingungen eines Höhentrainings trainiert werden. Dafür wird der Luftdruck gesenkt und der Sauerstoffgehalt in der Luft verringert. 

Nachdem Sie für sich die Hauptstadt entdecken, reisen Sie unbedingt über ihre Umgebung, denn nicht weit von Minsk befindet sich eine Unzahl der bemerkenswerten Objekte. Das ist das Museum der Volksarchitektur und –lebensweise am Ufer des Flusses Ptitsch, zwischen den Dörfern Oserzo und Strotschiza. In diesem bewundernswerten Museum kann man sich eine Vorstellung davon machen, wie Belarus in vergangenen Jahrhunderten war, die jedem ethnografischen Region charakteristische traditionelle Architektur kennenzulernen. In einem „Freilichtmuseum“ ist es möglich, nicht nur traditionelle Bauernhäuser zu besichtigen, sondern auch zahlreiche Wirtschaftsgebäude – Schuppen, Scheunen, Windmühlen und ohne einem einzigen Nagel gebauten Holzkirchen.

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Museum für Volksarchitektur und Lebensweise Weissrusslands in Strotschiza

40 Kilometer von der Hauptstadt, am Ufer von Ptitsch, befindet sich das Museum der materiellen Kultur „Dudutki“, das im Jahr 1993 vom Schriftsteller Jewgenij Budinas gegründet wurde. Innerhalb von 130 Jahren besaßen die Vertreter der Schlachta-Familie von Eljskije das Landgut Dudutki. Heute kann man sich in die Atmosphäre des gemessenen XIX. Jahrhunderts vertiefen und sich sogar in dem traditionellen belarussischen Handwerk versuchen.

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33 Dudutki – Museum für altertümliche Volksgewerbe und Verfahrenstechnik

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Dudutki – Museum für altertümliche Volksgewerbe und Verfahrenstechnik

Auf dem Territorium des Kreises Logojsk befindet sich eines der eindrucksvollsten Mahnmale des Zweiten Weltkrieges – der Gedenkkomplex „Chatyn“, der 1969 an der Stelle des von den faschistischen Streitkräften verbrannten Dorfes im Kreis Logojsk errichtet wurde.

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Gedenkstätte Chatyn

Einer der populärsten Rastplätze der Stadtbewohner ist der Saslawskij-Stausee, der als Minsker Meer bekannt ist. An seinen Ufern liegen das Sanatorium „Junostj“, mehrere prophylaktische Sanatorien, Sportlager und Kinderlager. Letzte Jahre üben sich hier die Liebhaber der noch für unser Land exotischen Sportart — des Brettsegelns.

Eine kleine gemütliche Stadt Saslawl wird die Satellitenstadt von Minsk genannt. Sie liegt nur 27 Kilometer weit von der Hauptstadt. Auf ihrem Territorium befindet sich das Museum-Naturschutzgebiet für Geschichte und Kultur „Saslawl“. Das Territorium des Naturschutzgebiets breitet sich über das Saslawl-Schloss, Ringwälle, die Grabhügel, die römisch-katholische Kirche der Heiligen Jungfrau Maria, die Christi-Verklärungs-Kirche, die Ruinen eines Gutshauses der XVII. – XIX. Jahrhunderte aus. Hier gibt es einen Museums- und Ausstellungskomplex, der ethnografische Komplex „Mlyn“ („Mühle“), das Kindermuseum der Mythologie und des Waldes.

Nicht weit von Saslawl befindet sich der Kultur- und Geschichtekomplex „die Stalin-Linie“ – das wiederhergestellte Fragment einer Befestigungskette, die vor dem Zweiten Weltkrieg entstand. Der bekannteste in Belarus Pferdesportklub befindet sich in Ratomka. Die Anhänger des Reitens haben hier die Möglichkeit, in der Reithalle zu reiten, die Anfänger können einige Reitelektionen bei den erfahrenen Instrukteuren nehmen.

In Gebiet Minsk befindet sich das Schloss-Park-Ensemble von Radzivill in Neswizh, das in die UNESCO-Liste des Welterbes eingetragen wurde. Es wurde 1583 vom ersten Neswizh-Ordinat Fürsten Radziwill Sirotka gegründet und nach dem Projekt des italienischen Architekten Jan Maria Bernardoni gebaut. Im Laufe von Jahrhunderten wurde die Residenz vielmals umgebaut und deshalb hat sie heute die Züge von verschiedenen Baustilen: Renaissance, Früh- und Spätbarock, Klassizismus, Jugendstil, Neugotik. Das Schloss ist von Wellen, Gräben, Bastionen und Teichsystem im romantischen Park, in dem es so angenehm spazieren zu gehen ist,  umgeben. 2005 wurde das Schloss-Park-Ensemble von Radzivill in die UNESCO-Liste des Welterbes eingetragen.  0_eaebb_63017c02_orig000180_25090
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Die belarussische Perle – das Schloss Mir – gehört zu 23 schönsten Schlössern in Europa. Die Liste der majestätischsten Paläste und Schlösser Europas stellte das britische Magazin femalefirst.co.uk zusammen.

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Schloss Mir

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Das Schloss Mir befindet sich im Kleinstädtchen Mir im Gebiet Grodno.
Im Laufe von 500 Jahren wurde Schloss Mir mehrmals in den Wirren der Kriege zerstört, wechselte seine Besitzer und damit seine baukünstlerische Gestalt. Das belarussische Schloss aus dem 16. Jahrhundert ist heute ein einzigartiges Baudenkmal der belarussischen Architektur. Es kombiniert erfolgreich den gotischen Stil mit Elementen von Renaissance und Barock und ergibt ein wahres architektonisches Kleinod. Heute gilt das Schloss nicht umsonst es als eines der Schönsten in Belarus und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der Schlosskomplex Mir auf der Fläche von 26 ha besteht aus dem Schlossgebäude, einer Grabeskapelle, einem italienischen Renaissance-Garten, einem englischen Garten und einem malerischen Teich. Das ist ein einmaliges Architekturdenkmal, das 2000 in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO eingetragen wurde. 


Traditionell versammelt es Tausende Besucher zu verschiedenen Festivals und Festen. Hier erlebt die alte Ritterzeit wieder auf. Im Jahr 2013 fanden zum ersten Mal im Schloss Mir stilisierte Weihnachtsbälle statt
.Die unberührte Natur von Belarus, einzigartige Wälder und Moore ziehen die Anhänger des Ökotourismus von der ganzen Welt an. Im Land gibt es drei Nationalparks: „Belowezhskaja Puschtscha“, „Braslauer Seen“, „Pripjatskij“, „Narotschanskij“. Belowezhskaja Puschtscha ist die letzte Insel der unendlichen europäischen Wälder, die sich einst von England bis Italien und von der Ukraine bis zum Ural ausbreiteten. Nicht umsonst wurde sie in die UNESCO-Liste des Welterbes zusammen mit anderen einzigartigen Wäldern des Planeten – den Regenwäldern von Amazonas, Mangrovewäldern Indiens und tropischen Wäldern von Puerto Rico – aufgenommen. 
Das vom Staat besonders geschützte Naturschutzgebiet und der interessanteste Tourismuskomplex ist auch Beresinskij Naturschutzgebiet. Neben den Nationalparks und dem Beresinskij Naturschutzgebiet gehören zum System der bewachten Naturgebiete von Belarus 85 Republiknaturschutzgebiete und 348 Lokalnaturschutzgebiete, 305 Naturdenkmäler des staatlichen Niveaus und 542 des regionalen Niveaus. Alle Nationalparke bieten den Touristen die Ausflüge auf den ökologischen Pfaden an. Sobald Sie auf so einem Pfad, der durch das Territorium des Naturkomplexes „Blaue Seen“ angelegt ist, gehen, mit voller Brust den Wald- und Fichtennadelgeruch einatmen, die Seen der Bolduki-Gruppe bewundern und den Aussichtsturm bei dem winzigen Seen Glubelka besteigen – und die belarussische Natur bezaubert Sie für immer mit ihrer Schönheit.

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Der Wisent, hier im Belowescha-Nationalpark, gilt als Nationaltier Weißrusslands

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Beresinskij Naturschutzgebiet

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Beresinskij Naturschutzgebiet

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Blaue Seen

Im Brester Gebiet in Hruszówka befinden sich der Grabbau und der Gutshof von Reytan.

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Tadeusz Reytan (* 20. August 1742 in Hruszówka; † 8. August 1780 ebenda) war ein Abgeordneter des polnischen Sejm, der durch seinen Widerstand gegen die Erste Teilung Polens berühmt geworden ist.

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Reytan – der Fall Polens, Bild von Jan Matejko aus dem Jahr 1866

Reytan war Abgeordneter der Stadt Nowogródek und wandte sich am 19. April 1773 auf der ersten Sitzung des Sejms zusammen mit Samuel Korsak und Stanisław Bohuszewicz gegen den Antrag des Sejmmarschalls Adam Poniński auf Konstitution eines „konföderierten Sejms“, der der Teilung zustimmen sollte. Reytan zweifelte die Legitimation Ponińskis an und weigerte sich, den Sitzungssaal zu verlassen. Wegen dieser Aktion wurde er von einem Gericht zu einer Gefängnisstrafe und der Konfiszierung seines Eigentums verurteilt. Er blieb aber im Sitzungssaal und stellt sich am 21. April dort Abgeordneten entgegen, die den Saal verlassen wollten – diese Szene ist auf einem berühmten Gemälde von Jan Matejkofestgehalten. Am 22. April verließ er schließlich nach Garantien durch ausländische Botschafter den Sejm. Er blieb noch bis 1776 in Warschau und kehrte dann auf sein Landgut zurück, wo er im Alter von 38 Jahren unverheiratet verstarb.
Reytan galt späteren Generationen als ein Symbol für die Unabhängigkeit Polens. Nach ihm sind in ganz Polen zahlreiche Straßen, aber auch Schulen benannt.0_12138f_57445aef_orig0_121392_5c842499_orig0_121395_8359b4d9_orig 0_121399_bc6860f8_orig

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